free solo in der hasse-brandler

am ersten august kletterte alexander ‚free solo' - mit kletterschuhen, helm und magnesiasack - durch die diretissima der großen zinne.
sechs tage verbachte alexander vorher in der route. beim ersten mal kletterte er zusammen mit guido unterwurzacher die hasse-brandler ‚on sight', anschließend stieg er mit michi althammer wieder in die route ein. nach fünf klettertagen kannte er alle schwierigen stellen der route, hatte jeden kletterzug perfekt einstudiert und wusste vor allem, welchen griffen er im doch nicht immer hundertprozentig soliden zinnendolomit trauen durfte.

die diretissima an der großen zinne

die hasse-brandler weist bei einer wandhöhe von 550 metern schwierigkeiten bis viii+ auf, wurde 1958 durch dietrich hasse, lothar brandler, jörg lehne und sigi löw erstbegangen und galt damals als die schwierigste felskletterei der alpen. 1987 wurde sie von kurt albert und gerold sprachmann erstmals rotpunkt durchstiegen und gehörte damals zu den schwierigsten alpinen freiklettereien.
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