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cho oyu
der cho oyu an der grenze zwischen nepal und tibet gilt als
"leichter" achttausender. tatsächlich ist dieser berg
klettertechnisch nicht schwieriger als ein anspruchsvoller
alpenviertausender.
trotzdem ist er mit seinen 8201 metern der sechsthöchste
berg der welt und daraus leitet sich seine schwierigkeit ab:
das steigen in einer höhe von 8000 meter ist immer ein
spiel mit dem feuer, der körper kommt nahe an die grenze
seiner funktionsfähigkeit und ist gefährlich anfällig.
das war auch der grund, dass barbara hirschbichler aus
berchtesgaden und alexander mit dem cho oyu keinen der
schwierigen achttausender ausgesucht hatten - mit der
besteigung wollten sie erfahrung mit der großen höhe sammmeln.
am 19.mai 1998 brechen sie zusammen mit horst fankhauser
und georg simair vom lager 2/7000 meter auf und erreichen
nach acht stunden das riesige gipfelplateau des cho oyu.
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